Ausschreibung

zum 11. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG

Weimar, 26. – 29. April 2012

A. Rahmenbedingungen

  1. Der Wettbewerb dient der Stärkung schulmusikalischer Identität durch Leistungsanreize und Erfahrungsaustausch. Die Bewerber sollen künstlerisch vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten in Zusammenhang mit schulpädagogischen Einsichten unter Beweis stellen. Der Erfahrungsaustausch ist ein wesentlicher Bestandteil des Wettbewerbes. Schulmusikstudierende und interessierte Fachkollegen sind daher herzlich willkommen.
  2. Der Wettbewerb wird veranstaltet von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (HfM) in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Schulmusiker (VDS), Mainz und der Firma GROTRIAN-STEINWEG, Braunschweig.
  3. Das Kuratorium als oberstes Entscheidungsgremium verantwortet die inhaltliche Orientierung des Wettbewerbs. Dem Kuratorium gehören an:
    • der Präsident der HfM
    • der Bundesvorsitzende des VDS
    • der Geschäftsführer der Fa. GROTRIAN-STEINWEG
    • der Direktor des Instituts für Schulmusik und Kirchenmusik der HfM
    • der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Schulpraktisches Klavierspiel
    • der Organisationsleiter des Wettbewerbs (beratend)
  4. Die Jury besteht aus sieben Mitgliedern:
    • Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Vorsitzender (Detmold)
    • Prof. Stefan Bauer (Weimar)
    • Prof. Bernd Frank (Mainz)
    • Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Hamburg)
    • Prof. Harald Lierhammer (Stuttgart)
    • Prof. Helmut Lörscher (Freiburg)
    • Prof. Wolfgang Mayer (Saarbrücken)
    Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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B. Der Wettbewerb

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden:

1. Runde Liedspiel
2. Runde Partitur- und Vom-Blatt-Spiel
3. Runde Improvisation

Die Teilnahme an der 1. Runde und einer der beiden anderen Runden ist verpflichtend. Bewerber um den Gesamtpreis nehmen an allen drei Runden teil.
Ziel des Wettbewerbes ist es, entsprechend dem künstlerischen Vielseitigkeitsfach und schulmusikalischen Schwerpunkt vielfältige Leistungen anzuregen: im Mit- bzw. Nacheinander von Klavierspiel und Singstimme, von stilistisch mannigfaltiger künstlerischer Präsentation und partnerschaftlichem Mitgestalten.

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1. Runde: Liedspiel

Vorbereitet:

Ein Einstiegslied, das den künstlerischen Schwerpunkt des Vortragenden in besonderer Qualität demonstrieren soll und auch solistisch individuelle Prägung haben kann, wird auswendig vorgetragen. Aus einem Repertoire von weiteren 5 vorbereiteten Liedern jeweils unterschiedlicher Stilstik wählt die Jury ein Lied aus.

Kurz vorbereitet (Klausur: 40 Minuten Vorbereitungszeit):

  • Ein traditionelles Volkslied
  • Ein Lied aus dem Bereich internationale Folklore
  • Wahlweise ein Jazzstandard mit Akkordsymbolen oder ein einfacher Popsong

Eines der drei Klausurlieder ist selbst zu singen, bei den anderen beiden Liedern wird eine Sängerin/ein Sänger begleitet.

Die Gesamtdauer der ersten Runde soll 15 Minuten nicht überschreiten.

Alle Lieder sind mit Vorspiel sowie Liedspiel (Melodie mitgespielt) und Liedbegleitspiel (Melodie nicht mitgespielt) in zwei Tonarten darzustellen.
Besondere Bewertungskriterien sind die stilistische Authentizität, die Eignung für den schulischen Klassengesang sowie die Balance zwischen Gesang und Klavierspiel. Weitere Kriterien sind: Timing, Qualität der Bezüge der Vor-, Zwischen- und Nachspiele zum Lied.

Eines der drei selbstgesungenen Lieder kann mit Mikrofon dargeboten werden.

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2. Runde: Partitur- und Vom-Blatt-Spiel

(Klausur: 30 Minuten Vorbereitungszeit)

1. Teil:
Spielen eines in der Klausur vorbereiteten Chorsatzes aus dem Bereich Jazz/Rock/Pop.

2. Teil:
In der Klausur vorbereitete Begleitung einer Sängerin/eines Sängers in einem begleiteten Sololied einschließlich dann folgender Ganztontransposition (Richtung nach eigener Wahl).

3. Teil:
Prima-vista-Begleitung eines Instrumentalsolisten bei einem Ausschnitt aus einem kammermusikalischen Werk.

Bewertungskriterium ist neben der Sicherheit im Notentext auch das partnerschaftliche Musizieren mit den zu begleitenden Solisten.

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3. Runde: Improvisation

(Klausur: 45 Minuten Vorbereitungszeit)

Es werden vier Themen aus den folgenden Bereichen vorgegeben:
a) Zwei Impulse für freie improvisatorische Gestaltungen: je ein Bild und ein kurzer Text
b) Zwei diastematische Reihen zur Gestaltung von Improvisationen nach musikalischen Formtypen aus allen historischen Bereichen incl. Jazz/Rock/Pop. Die vorgegebenen Reihen dürfen bei ihrer ersten Verwendung nicht transponiert werden.

Von den vier Themen müssen drei ausgewählt werden, wobei eine der drei Improvisationen dem Bereich Jazz/ Rock/ Pop entstammen oder einen jazz-/rock-/poporientierten Teil enthalten muss.

Bewertungskriterien sind die Vielfalt musikalischer Darstellung, die erkennbare Verarbeitung des freien Themas, die stilistische Authentizität in der Bearbeitung als Formtypus sowie die künstlerische Präsentation.

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Preise

Die Sieger der drei Runden erhalten je 500 Euro. Für besondere Leistungen in allen drei Runden kann die Jury den Gesamtpreis von 1.500 Euro vergeben. In diesem Fall erhält der Gesamtpreisträger keine Rundenpreise. Diese werden an den jeweils Zweitplatzierten der entsprechenden Runde vergeben.

Die Preisträger gestalten ein weiteres Konzert im Rahmen der Bundesschulmusikwoche 2012.

Die Veranstalter behalten sich vor, Preise für besondere Leistungen auszuloben.

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C. Organisation

  1. Der Wettbewerb findet von Donnerstag, 26. April bis Sonntag, 29. April 2012 in Weimar statt.
  2. Teilnehmen können Studierende, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs in der Studienrichtung Lehramt Musik immatrikuliert sind. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt, dabei dürfen pro Hochschule / Universität in der Regel nicht mehr als 2 Studierende angemeldet sein. Die Zulassung zum Wettbewerb ergibt sich aus der Reihenfolge des Eingangs der Meldungen.
    Gesamtpreisträger des Wettbewerbs können bei Folgewettbewerben nicht mehr teilnehmen.
  3. Anmeldeschluss ist der 1. März 2012 (Datum des Poststempels).
  4. Die Unterbringung der aktiven Teilnehmer erfolgt kostenfrei. Die entsendenden Hochschulen werden gebeten, durch Zuschüsse die Teilnahme am Wettbewerb zu unterstützen.

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Download / Zusendung

Wenn Sie die Zusendung einer gedruckten Version der Ausschreibung wünschen senden Sie bitte eine Mail an den Organisationsleiter des Wettbewerbs.

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